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Nein. Niemand braucht auch nur eine einzige weitere Weisheit. Die werden einem schon an allen Ecken hinterhergeschmissen wie von Kotzenden, die ihrer übervoll sind.

Aber Träume. Es ist dieser Tropfen eines Mehrs, der einen närrisch sein lässt.

:Wenn andere sich das Recht auf Genialität nehmen, so nehme ich mir das auf Kitsch und erschaffe mir mit dem Schreiben eine Welt, die sich der Realität enthebt, weil sie mich der Realität enthebt.

:Wenn ich versuche, Leben und Schreiben zu verbinden, so stelle ich fest, dass ich das Wort suche, weil mich das Leben ausbrennt. -

Es ist ein Sehnen. Es ist ein Sehnen, das einen närrisch sein lässt. Es ist dieser Tropfen eines Mehrs. Dieser verdammte Tropfen, der so klein ist, dass er gerade da ist, um da zu sein und unangenehm aufzufallen.
1.4.07 19:28


VI

Ich sag es mir wieder: Du bist nicht verrückt.

Du bist nicht verrückt, als wäre ich nicht ich.

Intelligent, sage ich, sagt der Herr, der es wissen muss.

Sensibel. Musikalisch. Über-durchschnittlich bis Hochbegabt. Positive Eigenschaften! Denk ich mir.

Nur ich: Komm so gut nicht damit klar.

 

"Jetzt sag mal, was hastn da gemacht?"

"Ich habe meine Katze am Schwanz gepackt, sie gebissen, bis sie ihre Krallen ausgefahren hat und sie dann fünfzig Mal über meinen Arm gezogen."

"Ach was, du hast eine Katze?"

"Ja."

Gespräche. Gespräche, Gespräche.

Du erzählst mir von Burwosky und meinst dabei Bukowksi. Ich sage: "Du meinst bestimmt Bukowski." "Nein, Burowski." Ich glaube, du bist durchaus klug. Aber das Buch ist dennoch von Bukowski.

Du sagst: "Ausprobieren."

Ich: "Was?"

Du: "Alles."

Wir streiten uns um Plätze. Du meinst, du hättest ihn noch nicht. Ich denk mir: Wer hat ihn denn jemals. Und wenn er ihn dann hat, dann stellt er sich hin und sagt: Das ist mein Platz, hier geh ich nicht mehr weg.

Ich finde, das ist ein guter Werbeslogan für das Haushaltswarenundsokramsgeschäft.

Hier ist mein Platz, hier geh ich nicht mehr weg.

Aber dann sollten Sie nicht zu viel Geld mitnehmen.

"Ausprobieren," sagst du also.

Ich sage: "Ja..." Bin zu müde. Um ehrlich zu sein.

Ich sage: "Lieber nicht. Der Typ war verrückt. Krank."

Du sagst: "Ja, wohl schon.. aber..."

"Ich weiß schon... Ausprobieren."

Ich weiß, du suchst. Wir suchen alle. Alle suchen wir.

Ich zum Beispiel.. Ich such jetzt meine Katze.

1.4.07 15:43


I

Ich kaue auf Zahnfleisch rum und bekomme den Mund nicht mehr auf.

Es ist ganz egal. Kunst ist, was geschieht - nicht, was erwartet wird.

Ich erwarte nichts. Nichts geschieht.

1.4.07 15:13


II

Man kann ja nur ersaufen: Ich. Das ist wohl so.

Ich weiß nicht mehr, wie das Leben funktioniert. Ob. Ziehe die Rollos runter.

Tagelang. Des Nachts mach ich sie auf und kipp das Fenster. Man braucht ja schließlich: Luft.

1.4.07 15:17


III

Ich bin ein Grammophon, ein Schallplattenspieler, dessen Nadel beim Ich-Wort hängt.

Sie sagen, ich sei egoistisch. Aber ja... Wer ist das nicht.

Man muss sich ja schließlich leiden, wenigstens: So tun als ob.

1.4.07 15:22


IV

skrjabin, prokofjew und alles andere ist bestimmt schon verstaubt. ich habe mich ganz dem wort. hingegeben. suche sucht als rettung. ist egal. alles wird kürzer. und knapper. in diesen zeiten sogar die zeiten, in denen man liebt. ab morgen nehme ich medikamente. gegen die schmerzen. vielleicht. ich will nur meine augen schließen. die lieder schließen. die lieder verstummen. lassen. was realität werden will, stoße ich weg. noch. ich weiß nicht... wie lang ich lebe. ob überhaupt. es beruhigt mich nicht: die besten menschen waren verrückt.
1.4.07 15:26


V

Ich finde mich ganz alleine. Zuhause ist Wärme und Geborgenheit. Bestimmt. Die Ferien dauern einfach zu lange. Ich brauche Methodik und Bildung.
1.4.07 15:34





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